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Boris Becker: Prozess gegen Tennis-Legende wegen Corona-Infektionen vertagt


Weil zwei Juroren an Corona erkrankt sind, wird der Prozess gegen den ehemaligen Tennis-Star Boris Becker vertagt. Statt am Mittwoch und am Donnerstag zu verhandeln ist nun der nächste Prozesstag für Montag, den 04. April, angesetzt.

Der Londoner Strafprozess gegen Boris Becker ist aufgrund von Corona-Infektionen vorerst vertagt worden. Die Befragung des Ex-Tennisprofis am Southwark Crown Court docket solle am kommenden Montag (15.00 Uhr MESZ) fortgesetzt werden, teilte das Gericht am Mittwochmorgen mit. Ursprünglich waren Mittwoch und Donnerstag als Prozesstage angesetzt gewesen. Allerdings erkrankten zwei Juroren an Covid-19, weshalb das Verfahren unterbrochen wurde. Bereits zum Prozessauftakt in der vergangenen Woche hatten die derzeit hohen Corona-Infektionszahlen in England das Verfahren beeinträchtigt, da der Insolvenzverwalter Mark Ford, ein Hauptzeuge der Anklage, an einer Covid-19-Erkrankung litt.

In dem Strafprozess wird Becker vorgeworfen, während seiner Insolvenz Vermögensbestandteile nicht angegeben zu haben, darunter mehrere Tennistrophäen und Auszeichnungen, aber auch Immobilien. Insgesamt umfasst die Anklage 24 Punkte. Becker könnten theoretisch bis zu sieben Jahre Haft drohen. Zu Beginn der Woche hatte der 54-Jährige erstmals vor Gericht ausgesagt und betont, finanzielle Fragen stets seinen Beratern überlassen und auch keine Verträge gelesen zu haben.





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