Lifestyle

„Das perfekte Dinner“: In Würzburg serviert Andreas seine Lebensgeschichte


“Das perfekte Dinner” im Ticker: “This is my life”, verspricht Andreas zum Auftakt des “Perfekten Dinners” (VOX) in und um Würzburg. Damit meint er keine Rockhymne, sondern zum Beispiel “Schwäbisches aus dem Main”. “Vielleicht Sushi?”, mutmaßt Nadine. Ach was: Maultaschen!

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  • „Das perfekte Dinner“ ist eine Koch-Present, bei der fünf Hobbyköche und Köchinnen aus einer Stadt oder Area im Wettbewerb gegeneinander antreten.
  • Die Present läuft Montag bis Freitag um 19.00 Uhr auf Vox
  • FOCUS On-line berichtet im Ticker

Montag, 04. April: Er deutet es nur an, aber im malerischen Kitzingen lebt Andreas (58) inmitten von Weinbergen sein „zweites“ und vielleicht eigentliches Leben. Mit Associate Volker wohnt er in einem geschmackvollen House direkt am Most important. Der Associate sei „der Urheber des Issues“, so Andreas zum Auftakt der „Das perfekte Dinner“-Woche in und um Würzburg: „Weil ich immer als kleiner Klugscheißer vom Couch aus zugeschaut habe, hat er mich irgendwann angemeldet.“

Nur eine Fotogalerie im Flur erinnert an Andreas’ Zeit als Familienvater mit zwei Kindern. Was dazwischen lag, verschweigt er dezent, schließlich sollen hier die Kochlöffel sprechen. Was er nur verrät, ist seine Leidenschaft für den Eurovision Music Contest (“In diesem Jahr schaue ich ihn zum 50. Mal”) und das Skifahren. Dazu ist er inzwischen Opa und seiner Familie herzlich zugetan. Davon zeugt unter anderem ein von seinen Kindern geschenktes Schneidebrett mit handgebranntem Schriftzug „Das perfekte Dinner by Andi.“ Darauf entstehen unter dem Motto „Herzlich willkommen – That is my life“ drei Gänge:

  • Vorspeise: Schwäbisches aus dem Most important
  • Hauptspeise: Verwöhnter Vogel trifft Strudel
  • Nachspeise: Cheesecake Problem

„Sieht aus wie ein Rektal-Handschuh“

Doch wer wird sich Andreas’ handgemachte Maultaschen mit Hechtfüllung in klarer Fischbrühe, das Perlhuhn mit Kürbisstrudel und Petersilienpüree sowie zweierlei Käsekuchen munden lassen? Wie „Warten aufs Christkind und das gleich viermal“, sei es, kribbelt es bei „Andi“ kurz vor Ankunft der Gäste. Doch das Eis, wenn überhaupt vorhanden, bricht gleich beim Aperitif: Keiner möchte ihn ohne Alkohol, und alle mögen Fleisch: „Auf die Franken ist Verlass“, freut sich der Gastgeber.

Auch Gilli (45) gefällt die muntere Runde: „Wenn ich mich auf ein Pferd setze, weiß ich nach fünf Minuten, ob es passt oder nicht. Hier ist das auch der Fall.“ Ihren rustikalen Humor kann die Chefin eines Reitstalls auch gleich beweisen: „Sieht aus wie ein Rektal-Handschuh“, kommentiert sie die Spritztüte, mit der Andreas filigrane Baisertupfen für das Desser produziert. „Wenn das Niveau erst mal unten ist, geht’s richtig los“, zeigt sich auch er mit der Stimmung zufrieden.

„Wie sollen wir das nur toppen?“

Was er innerhalb von drei Gängen produziert, ist überaus beeindruckend: Sorgfältiges Mis-en-place (“ganz wichtig”), herrliche Dekos und spannende Kombination – von mit Eiweiß geklärtem Fishfonds mit Gemüseeinlage in Sternform über selbstgebackenes Baguette und marinierter Perlhuhnbrust bis hin zu „dekonstruiertem“, in seine Einzelteile zerlegtem Cheesecake mit selbst gebasteltem Schokogitter, serviert auf „puderzuckersublimierter“ Schiefertafel: Das gibt zum Auftakt in Kitzingen satte 34 Punkte.

„Wie sollen wir das nur toppen?“, fragt Pferdezüchterin Gilli ehrfürchtig. Denn nur mühsam findet die Runde Winzigkeiten zum Kritisieren: „Vielleicht struggle das Pflaumenkompott unter dem Cheesecake ein kleines bisschen sauer …“

Evelinas Eigenkreation „sieht aus wie Kotze“

Freitag, 01. April: Die Influencer-Woche endet an Tag 5 bei Evelina (27) in Hannover. „Alles an ihr wirkt perfekt“, schwärmt Jenna (37) von der makellosen Health- und Magnificence-Influencerin. Doch sogar Mrs. Excellent verwendet in der Küche Schimpfwörter, wenn die Dinge aus dem Ruder laufen.

„Ich will zeigen, dass leichtes, gesundes Essen auch intestine schmecken kann“, kündigt die sportliche Vegetarierin zunächst genau das an, was alle von ihr erwarten. Statt Zucker verwendet sie Erythrit: „Das hat halt null Kalorien.“ Statt Öl nimmt sie ein „1 Calorie Coconut-Spray“. Ihr Motto lautet dementsprechend „Leicht und lecker“:

  • Vorspeise: Quinoa-Törtchen
  • Hauptspeise: Reisbandnudelsalat
  • Nachspeise: Crêpes

Tati (28) magazine schon mal kein Quinoa: „Ich kann mich dafür nicht öffnen. Ich finde, dass das im Geschmack sehr tot ist.“ Sport-Freak Uwe (34) hat nur Augen für die Crêpes: „Ich liebe diese Dinger.“ Veganerin Katharina (26) kommt gesundes Essen sehr gelegen, deshalb hofft sie vor allem auf gute Stimmung.

Ist das Dressing eine „Geschmacksverirrung“?

So perfekt wie Evelina auf die anderen wirkt, läuft auch die Vorbereitung ab. Zumindest solange ihr Mann Alex (29) in der Küche hilft. Während Evelina sich der Vorspeise widmet, schnibbelt Alex schon das Gemüse für die Hauptspeise. Da bleibt locker noch Zeit für ein kurzes Exercise im Health-Studio inklusive Storys für die Follower.

Zurück zu Hause macht sich Alex fertig für die Arbeit und lässt seine Frau alleine. Und schon ist es mit Evelinas Perfektion und Planung vorbei. Auch die Wortwahl wird derber. Evelina rührt das Erdnussdressing für den Reisnudelsalat aus Ketchup, Zitrone, Agavendicksaft, Sojasoße und Erdnussbutter zusammen: „Die Leute denken sich auch, was ist denn mit dir los? Geschmacksverirrung oder was?“ Ein skeptischer Blick auf ihre eigene Dressing-Kreation, lässt sie zu diesem Urteil kommen: „Das sieht aus wie Kotze.“ Egal, im Salat sieht’s ja eh keiner.

Unreife Avocado bringt Evelina zum Fluchen

Nach einem Aperitif mit Kurkuma-Ingwer-Likör richtet die Gastgeberin die Vorspeise an. Doch die Avocado für das Quinoa-Törtchen ist zu hart: „Sch…e! Das ist gerade ein bisschen deprimierend. Sie ist nicht reif genug.“ Fan-Lady Jenna horcht auf: „Sch…e? Und das aus Evelinas Mund?“

Tati stellt überrascht fest: „Obwohl ich keine Quinoa-Freundin bin, schmeckt’s.“ Uwe ist das Törtchen zu gesund: „Wir freuen uns auf die Nachspeise.“ Jenna spürt schon die Ballaststoffe: „Ich bin das erste Mal satt in meinem Leben.“

Katharina bemängelt: „Zum Dinner gehört was Warmes“

Trotzdem folgt die Hauptspeise. „Warum sind die rot?“, wundert sich Jenna über die Farbe der Reisnudeln. „Probiert erst einmal, dann erzähle ich euch, was in der Soße drin ist“, weicht Evelina aus. Jenna schmeckt’s, additionally zählt Evelina die Zutaten auf. Leider ist der Salat genauso kalt wie die Vorspeise. Katharina bemängelt: „Irgendwie gehört zu einem Dinner auch etwas Warmes.“

Als Füllung für die Crêpes-Nachspeise darf sich jeder zuckerfreie Schokolade und Obst aussuchen. Doch Uwe ist vom Teig enttäuscht: „Der struggle sperrig, hart, trocken. Deshalb struggle im Mund kein Crêpes-Feeling.“ Sein Gesamteindruck vom Finaldinner: „Struggle wholesome, sah alles tremendous aus, aber geschmacklich hat mich so einiges nicht gecatcht.“

Deshalb teilt sich Evelina mit Jenna und Katharina den zweiten Platz. Entertainerin Tati gewinnt die 3.000 Euro und spendet das Geld an Tiere und Obdachlose.

Bisher setzte Uwe auf Tiefkühlpizza, Mikrowelle und seine Frau:  „Fühle mich wie ein Dulli grade“

Donnerstag, 31. März: Proteine, Proteine, Proteine – mehr hat Health-Influencer Uwe (34) bei seinem „Perfekten Dinner“ an Tag 4 nicht im Kopf. Seine Ansicht: Essen ist kein Genuss, sondern Mittel zum Zweck. Umso überraschter sind seine Gäste, dass die Gerichte ziemlich köstlich sind.

Das „YouTube-Urgestein“ wohnt mit seiner Familie außerhalb von Hamburg in einem Haus mit Garten. Nach dem ersten Aufeinandertreffen mit den anderen vier Influencerinnen informiert „Flying Uwe“ seine Neighborhood: „Folgendes Downside: Wir sind fünf Kandidaten, drei davon essen kein Fleisch. Digger …“ Sein „Flying Muscle Menü“ lebt aber nun mal vom Fleisch:

  • Vorspeise: Grüner Hulk
  • Hauptspeise: Burger Wrap
  • Nachspeise: Schoko Bohne

Damit kann er wenigstens Jenna (37) glücklich machen, die an Tag 1 ebenfalls voll auf Fleisch setzte und nach zwei Veggie-Tagen auf Entzug ist. Evelina (27), ebenfalls im Fitnessbereich tätig, freut sich auf den Abend: „Heute kocht der Mann.“

Uwe ist genervt: „Ich fühle mich wie ein Dulli“

„Ich glaube, ich kann gar nicht kochen“, verließ sich Uwe bisher auf Tiefkühlpizza, Mikrowelle und seine Frau. Ganz ohne Koch-Coaching stellt er sich dann doch nicht an den Herd: „Klar, ich habe das vorher geübt“, gibt er zu. Aber schon das Abmessen der Zutaten dauert ewig: „Ich fühle mich wie ein Dulli grade.“ Die Wraps macht er selber, außer die vegane Variante für Katharina (26). Die Zutatenersetzerei wirft ihn aus der Bahn: „Boah, dieses vegan, das nervt!“ Wichtig: die Proteinzufuhr. Deshalb kommt in jedes normale Gericht eine Extraportion Whey-Protein.

Beim Öffnen der Kakaopackung saut er seinen weißen Pulli ein. Dann versagt das Küchengerät bei der Teigherstellung. Seine Frau Mina zählt ihm seine Fehler auf: Schokolade nicht kleingeschnitten, Nüsse nicht halbiert. Uwe ist jetzt schon genervt: „Wofür ist denn dann der Mixer da?“ Additionally alles nochmal von vorne – und schon ist der Kuchenteig fertig.

Tati schmeckt Vorspeise „wie ein leckeres Frühstück“

Beim Aperitif setzt Jenna den aufgeregten Uwe zusätzlich unter Druck: „Ich glaube, das ist der Abend, auf den wir alle am gespanntesten sind.“ Hinter der Vorspeise verbirgt sich ein Protein-Shake. Tati (28) überlegt: „Es schmeckt wie ein leckeres Frühstück.“ Jenna schlürft tapfer das Glas leer: „Es hat mir zu künstlich geschmeckt. Eben so wie dieses Health-Zeug.“

Der Burger Wrap kommt besser an. Obwohl Uwe keine Garantie für das Veggie-Hack übernimmt, findet Vegetarierin Evelina: „Es hat stimmig geschmeckt.“ Lob bekommt die hübsche Tellerpräsentation. Jenna ist ihre unkreative Essensanrichtung der Nudeln mit Ketchup an Tag 1 jetzt peinlich und beginnt zu taktieren: „Ich bin richtig überrascht. Das kotzt mich auch an. Ich überlege jetzt, dir richtig wenig Punkte zu geben.“

Bohnen-Brownie „schmeckt richtig intestine“

Die größte Überraschung ist der Brownie aus Kidney-Bohnen mit Vanilleeis. „Uwe, übertreib halt nicht“, bestaunen die Gäste die hübsche Anrichtung auf Schieferplatten. Evelina ist vom gesunden Nachtisch begeistert: „Es hat wie ein guter Brownie geschmeckt.“ Jenna, die sich die Bohnen nicht vorstellen konnte, stellt fest: „Scheiße, es schmeckt! Es schmeckt richtig intestine!“ Sie wischt sich den Schokomund ab: „Ja Uwe, leider geil!“

Einstimmige Meinung: „Besser als erwartet.“ Trotzdem schafft es Uwe mit 31 Punkten nur auf den vorerst letzten Platz. (Teleschau)


Chaos bei Gastgeberin Tati: „Ich verliere  gerade die Kontrolle“

Mittwoch, 30. März: „Ich bin schon a 100% Italian“, stellt sich die 28-jährige Tatiana, auch Tati genannt, in Folge drei der aktuellen „Das perfekte Dinner“-Woche vor. „Mama aus Sizilien, Papa aus Apulien“ – die süditalienische Lebensfreude liegt ihr im Blut. Auf dem Kanal tatitainment bietet die Vegetarierin ihren Followern lustige Clips. Entsprechend soll auch ihr Dinner mit dem Motto „Sicilia“ unterhaltsam werden. Das Menü:

  • Vorspeise: Schlafende Burrata auf Tomatenbett
  • Hauptspeise: Norma della Nonna
  • Nachspeise: Tirami giù

Jenna (37) verzieht als Einzige beim Dessert das Gesicht: „Ich hasse Tiramisu. Dieser ausgelutschte Keks da, dieser Wabbel.“ Vielleicht schmeckt ihr Tatis Variante, die ist nämlich „ohne Alkohol, ohne Espresso“ – damit die Gäste danach intestine schlafen können. Veganerin Katharina (26) kennt Tati nun seit zwei Tagen: „Ich glaube, dass da Chaos ist in der Küche.“

Veganes Tirami-giù „sieht nicht so lecker aus“

Und sie liegt mit dieser Einschätzung goldrichtig. Als Italienerin könne Tati ihr Temperament nur schwer kontrollieren, wie sie sagt. Beim Zubereiten des veganen Tirami giù bereitet die Creme Probleme: „Ich verliere gerade die Kontrolle. Jetzt geht’s los, jetzt kommt der hektische Second.“ Beim Schichten von Creme und Keksen schaut Tati entsetzt in die Schüssel: „Das sieht nicht so lecker aus.“ Hilft nichts, Hauptsache, das Ganze schmeckt. Die Hauptspeise plant Tati mit drei verschiedenen Tomatensoßen. Unsicher schaut sie das Kamerateam an: „Meint ihr, das ist zu viel?“ Wird sich zeigen.

Als Vorspeise gibt es Bruschetta mit Burrata und gekauftem Brot. Katharina freut sich: „Bruschetta ist mein Lieblingsessen auf der ganzen Welt.“ Kampfsportler Uwe (34) haut rein: „Hat mir voll gefallen. Struggle genau mein Ding.“

Jenna: „Ich hab mich bald eingepinkelt“

Zeit für die erste Comedy-Einlage. Tati setzt ihre blaue Perücke auf und schlüpft in die Rolle ihrer Kunstfigur „Rosetta“. Jenna kringelt sich vor Lachen: „Ich hab mich bald eingepinkelt.“ Die Stimmung ist ausgelassen.

Bis sich Tati an den Hauptgang macht. „Ich bin gerade überhaupt nicht organisiert und ich verstehe gerade gar nicht, was ich hier eigentlich mache“, rotiert die Italienerin mit Töpfen und Pfannen am Herd. Vielleicht sind drei verschiedene Tomatensoßen doch zu ambitioniert. Den Nudeltopf mit geschlossenem Deckel auf dem Herd stehenzulassen, um mit den anderen zu quatschen, ist ebenfalls keine allzu gute Idee. Das Wasser kocht erwartungsgemäß über – und Tati schäumt: „Scheibenkleister! Das ist ja richtig doof!

Evelina: „Da hat noch ein bisschen Pfiff gefehlt“

Wenigstens sind die Nudeln durch. “Das schmeckt voll interessant”, hobelt sich Uwe kräftig Parmesan drüber. „Vom Ganzen her war das mein Typ Essen.“ Auch Jenna schmatzt: „Ich finde es mega.“

Für Katharina ist ihre vegane Nachspeise eher ein Downer: „Das war kein Tiramisu in dem Sinne.“ Uwe wäre die klassische Variante lieber gewesen. Nur Jenna lobt ein bisschen: „Für mich war es viel besser als ein normales Tiramisu.“

Katharinas Fazit zum italienischen Abend: „Mir struggle es ein bisschen zu viel nicht selber gemacht.“ Evelina (27) findet: „Da hat noch ein bisschen Pfiff gefehlt am Ende.“ Trotzdem übernimmt Tati mit 34 Punkten die Führung – dank der Humor-Beilage.


Alle müssen zeitig raus! Katharina braucht ihren Schlaf

Dienstag, 29. März: Die „Sinnfluencerin“ isst vegan und trinkt keinen Alkohol. Feminismus und mentale Gesundheit sind die Fachgebiete der hauptberuflichen HR-Managerin. Einzig ihr Perfektionismus kann Katharina im Weg stehen, denn die Vorbereitung läuft strukturiert nach Plan. Schließlich will sie den Abend zügig durchziehen – auch „weil ich gerne früh ins Bett gehe“. Wenig gastfreundlich klingt deshalb ihr Motto „Please depart by 9:30“.

Es gibt:

Vorspeise: Pilze / Kohl / Chili

Hauptspeise: Wurzel / Portobello / Püree

Nachspeise: Pflaumen

Tati (28) vermutet völlig richtig: „Auf jeden Fall wird es vegan und gesund.“ Uwe (34) teilt seine Gedanken zur Vorspeise mit: „So richtig biomäßig langweilig.“ Jenna (37) lacht: „Und dazu ein schönes Rinderfilet.“ Vielmehr wundert sie sich jedoch über das Rausschmiss-Motto: „Was? Wir sollen um 9.30 Uhr gehen?“ Korrekt, denn Katharina braucht ihren Schlaf: „Für mich wäre es tremendous schlimm, wenn das Dinner bis nach Mitternacht gehen würde.“

Evelina fehlt etwas: „Ich fand es zu geschmacklos“

Am Tisch werden sofort die Handys gezückt, schließlich will die Neighborhood ja am vielleicht perfekten Dinner teilhaben. Uwe fragt die Gastgeberin: „Warum diese begrenzte Zeit? Warum sollen wir da gehen?“ Katharina zuckt mit den Schultern: „Mir ist das einfach zu spät sonst.“

Als Vorspeise gibt es Suppe mit Dumplings. Die kommt jedoch nur so mittelmäßig an. Evelina (27): „Mir hat etwas gefehlt. Ich fand es zu geschmacklos.“ Uwe stimmt zu: „Die Vorspeise struggle nichts Dolles vom Geschmack her. Es struggle ein bisschen scharfes und gewürztes Wasser.“

Uwe öffnet sich der veganen Kost: „Fühlt sich alles extremely gesund an“

Besser mundet die Hauptspeise mit Wurzelgemüse, Portobello-Steak und Dumpling mit Püreefüllung. Tati lobt: „Sehr geil.“ Health-Fan Uwe bräuchte den labberigen Pilz nicht unbedingt, aber „es ist alles sehr leicht, fühlt sich auch alles extremely gesund an“.

Uwe hat ein ganz anderes Downside: Er wird mit der Gastgeberin nicht richtig heat. „Ich kann ihr Herz nicht sehen“, deshalb versucht er, Katharina im Gespräch über Feminismus besser kennenzulernen. „Ich finde dich echt oft sympathisch, aber manchmal kommt dann so dieser Dreher“, erklärt er ihr seinen inneren Zwiespalt. Sie freut sich immerhin über sein Interesse an ihrem Herzensthema.

Gastgeberin hält ihren Zeitplan ein

Um 20.51 Uhr werden schließlich noch süße Dumplings mit Vanillesoße und Pflaumen Crumble gereicht. Jenna magazine’s lieber deftig: „Da hat mir der Dumpling zum Beispiel gar nicht geschmeckt.“ Um 21.02 Uhr schaut Tati auf die Uhr. Und Uwe drängt zur Eile: „Additionally zehn Minuten haben wir noch.“

Tatis Dinner-Fazit: „Ich finde, sie hat sich sehr viel Mühe gegeben, hat ihren Zeitplan eingehalten und das Essen struggle echt lecker.“ Mit 32 Punkten teilt sich Katharina mit Vortagesköchin Jenna den ersten Platz.

Das perfekte Dinner

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Veggie-Schock bei Jenna: „Ich möchte bitte abbrechen“

Montag, 28. März: Über ihre Hair-Types wurde die hauptberufliche Friseurin Jenna zur Influencerin. Jetzt wagt sie das Dinner-Abenteuer, will jedoch schon wieder aufgeben, bevor sie mit Kochen angefangen hat. Um 9.49 Uhr schaut sie auf ihr Smartphone und ist geschockt: „Ich möchte bitte abbrechen an dieser Stelle.“ Der Grund: Jenna stalkte ihre Gäste vorab in den Sozialen Medien. „Drei von vier Gästen haben ein Vegan-Zeichen in der Bio.“ Das passt natürlich gar nicht zu ihrem Motto „DDR, eine kulinarische Reise in die Vergangenheit… Einfach, lecker!“:

Vorspeise: Würzfleisch vom Federvieh

Hauptspeise: Jägerschnitzel an Feuerwehrsoße auf gedrehten Nudeln

Nachspeise: Schwedenbecher

Es gibt additionally „so richtig ostdeutsche Hausmannskost“, kurz gesagt „fleischlastig“. Panik macht sich breit: „Drei von vier Gästen, die kein Fleisch essen? Wir können aufhören. Wir können abbrechen.“ Jenna verzweifelt: „Das killt mich. Ich habe nicht genug an Materials dafür. Und es schmeckt auch einfach nicht so wie das, was ich zeigen möchte.“

Orangensaft statt „Grüne Wiese“

Trotzdem ist die Gastgeberin bestens vorbereitet: „Wir machen als Erstes das vegane Eis. Schmeckt im Übrigen nicht.“ Es gibt auch veganen Eierlikör. Sogar Fleisch und Wurst hat sie in der Veggie-Model eingekauft, um von allen Gerichten eine Different zu bieten. Das vegane Würzfleisch hat Jenna beim Probekochen getestet, ihr Mann Ronny musste probieren: „Zweimal struggle eine Katastrophe, das letzte struggle eigentlich ganz intestine.“

Dann bahnt sich eine weitere Katastrophe an: „Wenn die jetzt alle keinen Alkohol trinken, stell dir das mal vor?“ Veganerin Katharina (26) trinkt tatsächlich nichts. Veggie, vegan – an alles hat Jenna gedacht. Aber, dass jemand keinen Alkohol trinkt? „Was mach ich ihr da jetzt?“ Katharina bekommt O-Saft statt der „Grünen Wiese“.

Katharina über Vegane Wurst: „Mich hat das ein bisschen angeekelt“

Jenna serviert die Vorspeise in veganer, vegetarischer und Unique-Model. Die Vegetarierinnen Evelina (27) und Tati (28) finden: „Besser als erwartet.“ Katharina lobt ebenfalls: „Es hat wie Hühnerfrikassee aus meiner Kindheit geschmeckt.“ Health-Influencer Uwe (34) bekommt als einziger Gast die Fleischvariante: „Hat mir ultragut gefallen.“

Hinter dem Jägerschnitzel versteckt sich eine panierte Jagdwurst mit Ketchup. „Ist wie ein Kindergeburtstag, ich liebe es“, schaut Katharina auf den Teller Nudeln mit Tomatensoße. Nach dem ersten Bissen vegane Wurst ändert sich das: „Mich hat das ein bisschen angeekelt, weil das so rosa struggle.“ Uwe hält die Hauptspeise für sehr simpel: „Da fehlen noch die kleinen Dinosaurier- Hen-Nuggets.“

Der Schwedenbecher mit Apfelmus, Eierlikör, Vanilleeis und Sahne beendet den Abend. Uwes Fazit zu Jennas Dinner: „Ihre Persönlichkeit ist viel geiler als das Essen“. Katharina honoriert die veganen und vegetarischen Alternativen: „Jenna hat sich unheimlich viel Mühe gegeben.“ Das ist den Gästen 32 Punkte wert.

Veganer Gastgeber Stephan lästert über seine Gäste: „Sind halt Dorfkinder“

„Mu-Err“? „Da dang“? Nicht nur in den exotischen Namen der Komponenten unterscheidet sich das finale Mönchengladbacher Menü von seinen Vorgängern. Auch im Kontrast zum eher herb-stylishen Vorabend mit Perfektionistin Martina (54) setzt Gastgeber Stephan betont lässige Akzente: „Ich hab so was von keinen Plan, habe noch nie drei Gänge für mehrere Leute gekocht, vorhin das Menü komplett umgeschrieben und struggle noch nie in Asien.“ Die Zutaten seiner Gerichte schon:

  • Vorspeise: Summer season, Spring and Lentils
  • Hauptspeise: Da dang Bowl
  • Nachspeise: Sticky Rice Monkey

Freitag, 25. März: Stephan hat für das „Perfekte Dinner“ nämlich nicht nur eine Feinschmecker-Imaginative and prescient: „Ich versuche seit einigen Monaten, auf vegane Ernährung umzustellen, passt für mich ethisch-moralisch besser. Das gelingt am besten mit asiatischer Küche.“ Dies ist jedoch nur eine grobe Zusammenfassung des Wortschwalls, der seine Kochaktion begleitet.

Nicht umsonst arbeitet er als Brettspiel-“Content Creator” und richtet sich über die sozialen Medien normalerweise an eine wort- und damit wehrlose Neighborhood. An diesem Abend kreiert er analog – und zwar im Austausch mit einer anfangs leicht skeptischen, aber durchaus offenen Runde.

„Der Tofu hat im Mund gequietscht“

„Da dang“ bedeutet „laut Google-Übersetzer“ Vielfalt – und was bei Stephans Gerichten sofort auffällt, ist die Menge der unterschiedlichen Zutaten – von asiatischen Sprossen über Bananenblätter bis zum Fleischersatz. „Als Tofu aufkam, habe ich schon mal probiert“, berichtet Anna (34), die Polenta und Rinderfilet servierte. Nach zwei Versuchen habe sie es aber sein lassen. Madline (33) kennt immerhin „Bowls“ und weiß: „Stephan ist so selbstbewusst und selbstüberzeugt, da wird es Überraschungen geben.“

Für Marcel leider eine ziemlich bittere: „Bei mir ist irgendwas Saures reingekommen, das macht es schwer zu essen“, klagt er über den Geschmack der Bowl. Madline pflichtet bei: „Ja, besonders dieser feste Pilz.“ „Da ist Limette dran und etwas Reisessig“, klärt sie Stephan auf, der vorher schon die Champignons betonte: „Etwas, das die Dorfkinder eher kennen.“

Marcel gewinnt in Mönchengladbach

Schön und intestine, aber der Tofu habe laut Anna „im Mund gequietscht“, während Martina die Sommerrolle „gummiartig“ findet. „Lecker, ein bisschen wie Frühstück“, urteilt Madline über das Dessert. Was die vegane Entwicklung der Gruppe betrifft, sieht der gebürtige Mönchengladbacher und in Erkelenz lebende Weltbürger additionally noch viel Arbeit auf sich zukommen: „Wenn man viel Fleisch isst, ist das halt ein Prozess.“

Insgesamt schmeckt es der Runde jedoch, und auch den Professional-Argumenten für vegane Ernährung (Stephan: „Eine megageile Botschaft“) kann sich niemand wirklich verschließen. Für den Sieg reicht es allerdings nicht: Den hat Marcel mit seinem Saibling-auf-Zedernholz-Menü und dem glorios selbstgemachten Blätterteig in der Tasche. Stephan wird mit 30 Punkten Vierter, sieht’s realistisch (“Ich sehe mich im guten Mittelmaß”) und kehrt alsbald zum Influencen zurück: „Letztlich ist doch alles nur ein Spiel.“ (Teleschau)

Tag 4: Perfektionistin Martina fällt als Gastgeberin durch

Donnerstag, 24. März: So sorgfältig gepflegt wie Martinas Auftreten ist auch ihr Heim: Ein riesiges, makellos glänzendes und innenarchitektonisch eher kühl durchkomponiertes Haus erwartet die Mönchengladbacher Connoisseur-Runde am vorletzten Tag bei „Das perfekte Dinner“ (VOX). Inzwischen kennt man sich und die verschiedenen Geschmäcker ganz intestine, daher vermutet Madline (33) bei Perfektionistin Martina durchaus „Molekularküche“. Was sie stattdessen serviert, entspricht so gar nicht ihrem durchtrainierten Äußeren:

Motto: „Aber bitte mit Sahne!“

  • Vorspeise: Getrüffelte Polenta mit glasiertem Gemüse und Salsiccia
  • Hauptspeise: Surf and Turf mit Kartoffel-Möhren-Gratin / Knollensellerie und Kohl an Sauce Café de Paris
  • Nachspeise: Himbeer-Kokos-Pannacotta mit Pistazien-Kokoskuchen

Mehr zu „Das perfekte Dinner“ lesen Sie  auf den nächsten Seiten.

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