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Deutsche Telekom erhöht Prognose leicht


Deutsche Telekom Hauptversammlung im April

Mit den Zahlen für das erste Quartal übertraf die Deutsche Telekom die Prognosen von Analysten.


(Foto: IMAGO/sepp spiegl)

Berlin Die Deutsche Telekom blickt nach einem Ergebnisanstieg im ersten Quartal optimistischer auf das Gesamtjahr. „Das struggle ein starker Begin ins neue Jahr“, sagte Finanzvorstand Christian Illek am Freitag. „Wir wachsen organisch weiter und sind deswegen in der Lage, unsere Prognose für 2022 anzuheben.“

Der Bonner Dax-Konzern rechnet nun beim bereinigten Betriebsergebnis (Ebitda AL) mit mehr als 36,6 Milliarden Euro. Bisher waren rund 36,5 Milliarden Euro in Aussicht gestellt worden. Im ersten Quartal kletterte das Ebitda AL um 6,8 Prozent auf 9,9 Milliarden Euro, während der Umsatz um 6,2 Prozent auf 28 Milliarden Euro zulegte. Beides lag über den Prognosen von Analysten.

Der wichtigste Pfeiler im Geschäft der Bonner ist weiterhin die US-Tochter T-Cellular US. Auf dem umkämpften US-Markt mit den Platzhirschen AT&T und Verizon wurden rund 64 Prozent des Konzernumsatzes erwirtschaftet. Inzwischen haben die Bonner ihren Anteil an T-Cellular US auf 48,4 Prozent ausgebaut und dafür von Softbank Aktien für 2,4 Milliarden Greenback gekauft, peilen aber laut Firmenchef Timotheus Höttges „in Kürze“ die Kontrollmehrheit an.

Zur Finanzierung könnte auch der Verkauf des Funkturmgeschäfts herhalten, der Insidern zufolge inzwischen auf den Weg gebracht wurde. Demnach nimmt der Konzern Gebote für den Erwerb einer Mehrheit wie auch einer Minderheit entgegen. Laut früheren Aussagen von Insidern hätten die Vodafone-Tochter Vantage Towers, ein von KKR angeführtes Konsortium sowie International Infrastructure Companions (GIP) an beiden Varianten Interesse. In der Zwischenzeit baute die Telekom das Betriebsergebnis des Funkturmgeschäfts um 10,2 Prozent auf 173 Millionen Euro aus und erhöhte die Zahl der Standorte nunmehr auf 40.500.

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Gemessen am Betriebsergebnis und Neukundengeschäft lief es nahezu rund um den Globus rund. Weiter zu kämpfen hat das Großkundengeschäft T-Techniques. Dank umfangreicher Einsparungen sprang zwar das Betriebsergebnis um 18 Prozent in die Höhe, allerdings ging der Umsatz leicht auf eine Milliarde Euro zurück. Positiv stimmte der Auftragseingang, der um 23 Prozent zulegte.

Intern für gute Stimmung dürfte die erst am Donnerstag erzielte Tarifeinigung mit der Gewerkschaft Verdi sorgen, wonach die Gehälter von rund 55.000 Beschäftigten in zwei Stufen um bis zu 5,2 Prozent angehoben werden. Verdi-Verhandlungsführer Frank Sauerland sprach von einem guten Ergebnis, dass Sicherheit und Perspektive für die Beschäftigten der Telekom schaffe.

Hinweis der Redaktion: Eine frühere Model dieses Artikels struggle überschrieben mit „Deutsche Telekom erhöht Prognose für 2023 leicht“. Die Prognoseanhebung bezieht sich jedoch auf das laufende Geschäftsjahr.

Mehr: BMW, Telekom, SAP: So buhlen Deutschlands High-Konzerne um IT-Fachkräfte



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