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dpa-AFX-berblick: UNTERNEHMEN vom 16.03.2022 – 15.15 Uhr | Nachricht


ROUNDUP: BMW steckt Ziele wegen Ukraine-Krieg vorsichtiger – E-Plne ausgebaut

MNCHEN – Der Autobauer BMW rechnet mit deutlichen Belastungen durch den Krieg Russlands gegen die Ukraine. Wegen der Auswirkungen auf die eigene Produktion setzt sich das Administration um Chef Oliver Zipse vorsichtigere Ziele bei der Profitabilitt und beim Autoverkauf in diesem Jahr, auch wenn es insgesamt beim Vorsteuerergebnis dank der bernahme des chinesischen Gemeinschaftsunternehmens deutlich nach oben gehen drfte. Bei den Plnen fr den Hochlauf der vollelektrischen Autoflotte in diesem Jahrzehnt wird der Konzern zudem nun etwas mutiger.

ROUNDUP 2: Eon bertrifft Erwartungen 2021 – Zurckhaltend fr laufendes Jahr

ESSEN – Der Energiekonzern Eon (EON SE) erwartet im operativen Geschft 2022 einen Gewinnrckgang. Dafr drfte vor allem der Wegfall der Kernenergie verantwortlich sein. In erster Linie solle das Ergebnis durch ein signifikantes Wachstum aus eigener Kraft im Kerngeschft erreicht werden, sagte Finanzchef Marc Spieker bei der Vorlage der Geschftszahlen fr 2021 am Mittwoch in Essen. Mgliche Veruerungen und Zukufe sind in der Prognose jedoch nicht enthalten, ebenso wie die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs. Im vergangenen Jahr bertraf Eon sowohl die eigenen Erwartungen als auch diejenigen der Analysten.

ROUNDUP: Synlab erhht Umsatzprognose leicht – 2021 bertrifft Erwartungen

MNCHEN – Der Laborspezialist SYNLAB zeigt sich wegen einer weiter hohen Nachfrage unter anderem nach Covid-19-Assessments fr das laufende Jahr etwas zuversichtlicher. 2021 schloss das Unternehmen mit einem Umsatz- und Ergebnissprung. “Wir erwarten, dass die Umstze aus Covid-19-Tests zwar zurckgehen werden, aber aufgrund der umfassenden, geografisch diversifizierten und medizinisch notwendigen Dienstleistungen weiterhin signifikant bleiben werden”, teilte Synlab am Mittwoch in Mnchen mit. Das Unternehmen rechnet fr 2022 mit einem Umsatzrckgang auf drei Milliarden Euro. Zuvor hatte es 2,9 Milliarden Euro auf dem Zettel.

Produktion von iPhones in Shenzhen teilweise wieder aufgenommen

SHENZHEN/TAIPEH – Nach dem Produktionsstopp wegen des Corona-Lockdowns im sdchinesischen Shenzhen hat der Apple-Accomplice Foxconn den Betrieb in der iPhone-Fertigungssttte in der Metropole teilweise wieder aufgenommen. Wie das taiwanische Mutterhaus Hon Hai am Mittwoch mitteilte, wurden fr Beschftigte “geschlossene Kreislufe” geschaffen, da Wohnheime auf dem Gelnde liegen. So sei es mglich, einen Teil der Produktion wieder aufzunehmen. Das Unternehmen folge damit den Vorgaben der Behrden.

Commerzbank reduziert ihr Russland-Risiko

FRANKFURT – Die Commerzbank hat ihr Risiko im Russland-Geschft angesichts des Ukraine-Kriegs um ein gutes Stck eingedmmt. Das Russland-Engagement des Instituts sei mit Untersttzung der jeweiligen Geschftspartner um etwa 600 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro gesenkt worden, sagte Finanzchefin Bettina Orlopp am Mittwoch bei einer Branchenkonferenz der US-Financial institution Morgan Stanley. Die Commerzbank arbeite daran, ihr Russland-Risiko weiter zu reduzieren. Mglicherweise komme sie damit aber nicht im selben Tempo voran wie bisher.

ROUNDUP: Zara-Mutter Inditex startet stark ins Jahr – Aber Russland-Retailers dicht

ARTEIXO – Der Zara-Mutter Inditex steht nach ihrer Erholung von der Pandemie mit dem Russland-Ukraine-Krieg die nchste Krise ins Haus. Im abgelaufenen Geschftsjahr erreichte der Konzern quick das Umsatzniveau aus der Zeit vor Corona. In den Wochen danach lief das Geschft sogar besser als vor der Pandemie, wie Inditex am Mittwoch im spanischen Arteixo mitteilte. Doch der russische Angriff auf die Ukraine hat deutliche Folgen fr den Konzern, denn fr ihn ist Russland der zweitgrte Markt. Er hat seine 502 russischen Lden vorerst geschlossen und den On-line-Verkauf eingestellt.

Wegen Corona: VW verlngert Produktionsstopp in drei Werkenin China

PEKING – Volkswagen (Volkswagen (VW) vz) hat den Produktionsstopp wegen des Corona-Lockdowns in drei Werken in der nordostchinesischen Metropole Changchun um einen weiteren Tag verlngert. Die Verlngerung auf vier Tage sei eine Vorsichtsmanahme, teilte eine Sprecherin am Mittwoch in Peking mit. Hingegen werde in einem Werk in Shanghai der Betrieb nach zweitgiger Versptung am Donnerstag wieder aufgenommen.

IT-Dienstleister Nagarro schneidet besser ab als erwartet

MNCHEN – Der IT-Dienstleister Nagarro (Nagarro SE) hat das vergangene Jahr besser beendet als prognostiziert. Nach vorlufigen Zahlen habe der Umsatz 2021 bei 546 Millionen Euro gelegen, teilte das Unternehmen am Dienstag in Mnchen mit. Mitte Dezember hatte Nagarro die Erwartungen fr den Umsatz auf etwa 535 Millionen Euro erhht. Die bereinigte operative Marge (Ebitda) betrug voraussichtlich 14,6 Prozent. Hier hatte das Unternehmen zuletzt 14 Prozent in Aussicht gestellt.

Grobank Intesa Sanpaolo hat in Russland und Ukraine Milliarden im Feuer

TURIN – Die italienische Grobank Intesa Sanpaolo hat in Russland und der Ukraine mehr als fnf Milliarden Euro im Risiko. Die rtlichen Konzerntchter kmen auf ausstehende Kredite und fllige Gelder von anderen Banken in Hhe von etwa 1,1 Milliarden Euro, teilte Intesa am Mittwoch in Turin mit. Hinzu kmen Kredite in Hhe von 4 Milliarden Euro, die der Relaxation des Konzerns in Russland gewhrt habe. Von der Summe seien Exportkreditgarantien bereits abgezogen.

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/mis



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