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Frankfurt Fashion Week und die Fashion Lounge von Sevinc Yerli


„Viele tolle Bilder“ verspricht der Chef der Frankfurter Wirtschaftsförderung, Oliver Schwebel, für die erste Frankfurt Fashion Week (FFW) in seiner Regie. Nachdem der Magistrat der Stadt am Freitag beschlossen hat, die Rechte am Markennamen von der Messe Frankfurt zu übernehmen, kann das Workforce der Wirtschaftsförderung jetzt mit der konkreten Planung beginnen. Die finanziellen Mittel für die Weiterführung der Modewoche für 2022, heißt es in der Magistratsvorlage, „ergeben sich aus der Rückzahlung der Messe Frankfurt GmbH an die Stadt in Höhe von 760.000 Euro“.

Ursprünglich hatten Stadt und Land für fünf Modewochen in den Jahren 2021, 2022 und 2023 jeweils im Sommer und Winter insgesamt zehn Millionen Euro bereitgestellt: Sechs Millionen kamen aus dem städtischen Etat, drei Millionen vom Land Hessen, und eine Million kam von der Messe Frankfurt. Wie das Geld bisher im Einzelnen verwendet worden ist – zu dieser Frage äußern sich weder die Messe noch die Stadt.

Im Zeichen von „Sustainable Fashion/Design & Artwork“

Nach den Minimalausgaben während der Pandemie und dem Weggang der Premium Group, die bisher mit der Messe für die FFW verantwortlich battle, soll Frankfurt in der Woche vom 20. bis 26. Juni nun tatsächlich ganz im Zeichen von „Sustainable Fashion/Design & Artwork“ stehen.

Einen wichtigen Half dabei übernimmt die Fashion Lounge von Sevinc Yerli, die schon vor einer Woche ihr Programm vorgestellt hat. Was seitens der Wirtschaftsförderung geplant ist, steht vier Wochen vor dem Occasion offenbar noch nicht komplett fest. Schwebel verweist auf laufende Verhandlungen. Nach der Magistratsvorlage sollen im gesamten Stadtgebiet 80 Occasions mit Ausstellungen, Modenschauen und Präsentationen stattfinden. Die Dachmarke FFW biete damit gleichzeitig eine Marketingplattform für Akteure sowie Visionäre der regionalen Mode-, Design-, Kultur- und Kreativwirtschaft. Zudem soll es Impulse für den Einzelhandel geben.

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In Planung ist auch eine Modenschau von Samuel Gärtner auf dem Eisernen Steg und Anja Gockel im Frankfurter Hof. Im Gespräch battle zudem die Nutzung leer stehender Ladenlokale – eine Idee, die sich aber kurzfristig offenbar nicht hat umsetzen lassen. So soll nun ein Teil der Veranstaltung auf dem Union-Gelände an der Hanauer Landstraße stattfinden.

Dort wird auch die Neonyt organisiert, der Beitrag der Messe Frankfurt zur Fashion Week. Dazu zählen eine Plattform etwa für Diskussionen zum Thema nachhaltige Produktion und eine Ausstellung mit auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Marken aus den Feldern Mode, Life-style und Magnificence. Mit großem Publikumsinteresse rechnet man bei der Stadt auch, weil parallel auf dem Messegelände die Fachschauen Techtextil, Texprocess und Heimtextil stattfinden.



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