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Möbel-Unternehmen Weishäupl: Die Vision der Familie


Es conflict ein Zufallsfund, quasi im Vorbeigehen. Dabei conflict es etwas ganz Alltägliches, was Oskar F. Weishäupl auf der Piazza delle Erbe, dem ältesten Platz in Verona, vor nunmehr quick 50 Jahren entdeckte. Wie beinahe an jedem Tag conflict Markt, und die Marktfrauen verkauften ihr Obst und Gemüse. Dabei waren sie intestine geschützt gegen die Sonne , denn sie standen unter großen Schirmen.

„Damals gab es für den Privatgebrauch nur kleine Sonnenschirme, mit einem Durchmesser von höchstens 1,80 Meter“, erzählt der Senior der von ihm gegründeten und nach ihm auch benannten Marke Weishäupl. „Die Leute mussten auf ihren Terrassen und Balkonen ständig hinterher sein und ihre Schirme herumschieben oder neu ausrichten, sobald die Sonne wieder ein Stück weitergezogen conflict.“ Die Marktfrauen in Verona aber konnten den ganzen Tag bequem im Schatten stehen. „Ich dachte mir, unter einen großen Schirm müsste doch auch eine ganze Familie passen.“ Damit conflict eine Vision geboren, wie Weishäupl sagt: die Vision vom „Leben im Freien“.

Seit 1974 stellt Weishäupl in Stephanskirchen bei Rosenheim – am Inn zwischen Chiemsee und München gelegen – große Sonnenschirme her. Zunächst nur in Weiß, später dann auch in Multicolor. Weishäupl senior conflict natürlich nicht der Erfinder einer neuen Bewegung. Die Vision vom „Leben im Freien“, additionally in der Natur, ist so alt wie die Menschheit selbst und hatte durch Jean-Jacques Rousseaus angebliche Aufforderung „Retour à la nature!“ schon im 18 . Jahrhundert einen neuen Aufschwung bekommen. Und das noch lange vor der eigentlichen Industrialisierung, die erst zu Landflucht und Verstädterung mit all ihren negativen Folgen führte.

Es begann mit dem Schirm

Damals, in der noch vorindustriellen Zeit, wurden Sonnenschirme erstmals richtig beliebt, wie zahllose Gemälde auch aus dem 19. Jahrhundert zeigen – etwa Carl Spitzwegs berühmter „Sonntagsspaziergang“, auf dem sich der gutgelaunte Vater vor der Sonne durch einen Zylinder schützt, den er auf seinem in die Höhe gereckten Gehstock balanciert. Die eher züchtig einherschreitenden Frauen hinter ihm aber tragen nicht nur große biedermeierliche Strohhüte, sondern auch kleine Sonnenschirme, sogar schon mit einem eingebauten Knick im Griff, um sich auch vor den schräg einfallenden Sonnenstrahlen schützen zu können.

Noch immer Handarbeit: Weishäupls berühmte Schirme


Noch immer Handarbeit: Weishäupls berühmte Schirme
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Bild: Finn Winkler


Schutz vor der Sonne conflict auch der Grund, warum große Schirme für Gärten, Terrassen oder Balkone vor allem in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts immer beliebter wurden, wenn auch so richtig erst vor etwa 40 Jahren, als es zunehmend Diskussionen über die schädliche Wirkung von UV-Strahlung gab. Weishäupl conflict mit seiner Idee additionally seiner Zeit sogar etwas voraus. Gefertigt werden die Schirme, die Weishäupl „so etwas wie unser Aushängeschild“ nennt, bis heute in der Area rund um Stephanskirchen.



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