Lifestyle

Models treten mit Aliens und Robotern in Kontakt


Heidi Klums Mannequin-Internat gilt unter Anhängerinnen der inzwischen etwas überholten Alice Schwarzer Feminismus-Schule als umstritten. Offene Briefe sind glücklicherweise dennoch nicht zu erwarten. Die gesellschaftliche Relevanz des neuen Variety-Flaggschiffs bei ProSieben, dem deutschen Nachwuchs-Model-Sender Nummer eins, wächst hingegen umgekehrt proportional zur sinkenden Beliebtheit bei verbliebenen „Emma“-Leserinnen.

Bitte kein Essen fotografieren!

Diese Woche hat sich pünktlich zum Viertelfinale sogar GNDM (Germany´s Subsequent Digitalminister) Volker Wissing zu Wort gemeldet und klimapolitisch in die Kernkompetenz von Heidi Klum eingegriffen: Zur Eindämmung stromfressender Datennutzung rief er zum Verzicht auf Fotos von Essen auf. Additionally nicht der pittoresken Traumstadt im Ruhrpott, quasi dem Paris der Schrebergärten, sondern den hübsch auf Tellern arrangierten Serviervorschlägen.

Dieser emissionseinsparende Kulinarik-Bildblocker kam nicht überall intestine an. Viele FDP nahe BWL-Studenten mit Instagram-Account ertappten sich sogar bei dem Gedanken: Können wir Andi Scheuer noch mal sehen? Und auch für GNTM wäre ein Essensfoto-Verbot ein herber Rückschlag. Warum? Fragen sich jetzt alle sogenannten Sekundärzuschauer, die die Denglish-Festspiele nur bedingt freiwillig als Kollateralschaden ihrer Liebe zur Freundin oder Schwester ertragen müssen.

Das ist schnell erklärt: Keine Fotos von verzehrfertig angerichteten Leckerbissen mehr posten zu dürfen, bescherte dem Großteil aller GNTM-Absolventinnen, die zumeist statt auf Laufstegen der Pariser Trend Week oder Covers der französischen „Vogue“ eher als Avocado-Toast-Influencerinnen enden, ein jähes Karriereende.

Wer wird Heidi Klum und Chefredakteurin Kerstin Schneider wohl mit einem Hammerbild überzeugen?


Wer wird Heidi Klum und Chefredakteurin Kerstin Schneider wohl mit einem Hammerbild überzeugen?
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Bild: ProSieben/Sven Doornkaat


Zum Glück ist Volker Wissing heute nicht Gastjuror. Dafür aber eine Kameradrohne, die wahllos in der Wüste errichteten Fotostudio kreist, um anschließend zur ersten Capturing-Location der Woche einzufliegen. Die blonde Dame neben Klum ist dann aber doch echt: Kerstin Schneider, die Chefredakteurin der deutschen Ausgabe von „Harper´s Bazaar“.

Ob es für die Kandidatinnen genau so lustig wird wie für Heidi Klum?


Ob es für die Kandidatinnen genau so lustig wird wie für Heidi Klum?
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Bild: ProSieben/Sven Doornkaat


In deren Sommerausgabe wird traditionell die Gewinnerin der aktuellen Staffel präsentiert. Die verkaufte Auflage der „Harper´s Bazaar“ betrug zuletzt 59.207 Exemplare. Mal zur Einordnung: Das sind etwa 1,3 Prozent der Follower von Stefanie Giesinger, die wiederum GNTM im Jahr 2014 gewann und damals noch auf das Cowl der „Cosmopolitan“ durfte.

Zur Feier des Tages hat Schneider sich ein besonderes Outfit herausgelegt. Es sieht ein bisschen aus, als hätte sie auf dem Weg zum Drehort noch schnell eine Flamingo-Familie erwürgt. Ohne ersichtlichen Grund baumeln jedenfalls jede Menge pinke Fransen an ihrem schwarzen Hosenanzug, die sich im Wind anmutig um ihre Arme und Beine schmeicheln. Outfits sind ihr Steckenpferd, das wird schnell klar.

Diese Ardour für extrovertierte Kleidung hat aber auch Vorteile. Auch die Outfits der Models wurden von Kerstin Schneider handverlesen ausgewählt: „Wir haben tolle Kleider von großen internationalen Designern“. Von Donatella Versace additionally schon mal nicht, denn die ist nur 1,65 Meter.



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