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Nach Maskenaffäre: Viva Con Agua beendet Kooperation mit Kliemann


Fynn Kliemann, der Youtuber und Unternehmer, ist laut Informationen des ZDF Magazin Royale in eine Maskenaffäre verwickelt.
image alliance/dpa | Hauke-Christian Dittrich

Die Nichtregierungsorganisation Viva Con Agua beendet alle Geschäftsbeziehungen mit dem Unternehmer und Influencer Fynn Kliemann.

Laut Recherchen des ZDF Magazin Roayle ließ Kliemann zu Beginn der Corona-Pandemie dringend benötigte Masken nicht – wie an Öffentlichkeit und offenbar Accomplice kommuniziert – in Portugal, sondern in Bangladesch und dem Vietnam produzieren.

„Die geschilderten Vorgänge stehen in krassem Gegensatz zu unseren Werten und unserer Vorstellung von gemeinwohlorientiertem Unternehmertum“, heißt es von Viva Con Agua.

Die Nichtregierungsorganisation Viva Con Agua (VCA) beendet alle Geschäftsbeziehungen mit dem Unternehmer und Influencer Fynn Kliemann. Das teilte das Unternehmen in einer Mitteilung auf der Web site mit. Kliemann arbeitete seit mehreren Jahren mit VCA zusammen.

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Hintergrund sind Vorwürfe, die das ZDF Magazin Royale rund um den Satiriker Jan Böhmermann gegen Kliemann erhebt. Laut Recherchen der Sendung ließ Kliemann zu Beginn der Corona-Pandemie Masken nicht – wie an Öffentlichkeit und offenbar Accomplice kommuniziert – in Portugal, sondern in Bangladesch und dem Vietnam produzieren. Das belegen interne Chats, E-Mails, Lieferscheine sowie Fotos- und Videoaufnahmen. Außerdem habe Kliemann offenbar dazu beigetragen, 100.000 mangelhafte Schutzmasken an Unterkünfte von Geflüchteten zu liefern. „Die geschilderten Vorgänge stehen in krassem Gegensatz zu unseren Werten und unserer Vorstellung von gemeinwohlorientiertem Unternehmertum“, heißt es von Viva Con Agua.

Fynn Kliemann ist durch die sozialen Netzwerke zu einer Marke geworden. Auf Youtube folgen seinem Kanal, dem „Kliemannsland“, rund 660.000 Menschen. Auf Instagram kommen noch einmal knapp 800.000 dazu.

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Unter anderem der Hamburger Modehändler About You nahm die Masken in das Sortiment auf. Auch den habe Kliemann getäuscht, erklärt Jan Böhmermann. Um die Herkunft der Masken aus Asien zu verschleiern, hätten der Gründer und sein Geschäftspartner versucht, die Labels auf den Kartons entsprechend unkenntlich zu machen.

ls



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