Business

Nestlé kauft Ankerkraut: So reagiert das Netz


Die Übernahme von Ankerkraut durch den umstrittenen Lebensmittelkonzern erhitzt die Gemüter. Followers und Influencer zeigen sich schwer enttäuscht. Das sind ihre Reaktionen.

Kriegen es im Netz volle Breitseite ab: Stefan und Anne Lemcke, Gründer von Ankerkraut.
TV Now / Bernd-Michael Maurer

Es struggle eine vorösterliche Überraschung, als das Hamburger Gewürz-Startup Ankerkraut gestern bekannt gab, die Mehrheit seiner Anteile an den internationalen Lebensmittelkonzern Nestlé verkauft zu haben. Und für die meisten Followers der Marke struggle es keine gute. Die Kritik in den Sozialen Netzwerken ließ nicht lange auf sich warten und schaukelte sich im Lauf des Nachmittags hoch. Allein auf Fb gab es rund 13.000 Kommentare unter der offiziellen Bekanntgabe des Unternehmens, 8.000 auf Instagram – die meisten böse. Durchgehender Tenor: Das liebe, kleine Unternehmen könne sich doch nicht in die Hände eines teuflischen Konzerns wie Nestlé begeben.

Tatsächlich musste der Lebensmittelriese mit Hauptsitz in der Schweiz sich im Laufe seiner mehr als 150-jährigen Firmengeschichte immer wieder für Fehltritte und bedenkliche Entscheidungen rechtfertigen. Im Feuer stand Nestlé unter anderem wegen Umweltvergehen, der Verknappung von Trinkwasser in armen Regionen oder verunreinigter Babynahrung. Und daran erinnern sich die Kunden von Ankerkraut alle ziemlich intestine:

Vor allem aber empfinden Verbraucher, die Gründer hätten ihre Marke und das Startup „verraten“:

Okay, wenn auch nicht alle überrascht sind:

Und dann wären da die vielen Influencer, die jeweils ihren Teil dazu beigetragen haben, Ankerkraut zu so einer beliebten, nahbaren und präsenten Marke zu machen.

Tatsächlich gab es einige, die sich mit dem Schritt des Unternehmens so gar nicht abfinden konnten und konsequente Schlüsse gezogen haben. Etwa Youtuber LeFloid mit seinen drei Millionen Follower:

Aber auch Andere machen Schluss mit Ankerkraut:

Auch Kunden sprangen schnell ab. Sowohl Händler als auch Endverbraucher – und da die privaten ebenso wie die gewerblichen.

Außer natürlich die, die Ankerkraut schon davor nicht mochten:

Neben Kritik und Kundtun der künftigen Kaufentscheidungen waren dann noch jene im Netz, die ein paar Witze auf Kosten des Hamburger Startups loswerden wollten.
Nicht fehlen durfte dabei das Meme aller Memes, das erstaunlicherweise immer, immer, immer irgendwie passt (dieses mal sogar gar nicht so schlecht):

Andere Twitter-Nutzer bemühten den in jeder Lebenslage gern eingesetzten Spongebob für einen Gag:

Auch professionelle Witzemacher machten Witze:

Alles in allem muss man schon sagen: Das struggle ein Shitstorm Stärke 12, ein Shitorkan eigentlich:

Nur wer sehr, sehr lange suchte, fand die eine oder andere leise Stimmen, das Verständnis für die unternehmerische Entscheidung der Gründer Anne und Stefan Lemcke zeigte:

Und Frank Thelen, der findet’s auch intestine:





Source hyperlink

Leave a Reply

Your email address will not be published.

close