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Reaktionen auf Brand in Atomkraftwerk Saproschjanka


Boris Johnson

Johnsons Büro teilte mit, der Premier und Selenski stimmten überein, dass Russland die Angriffe sofort einstellen müsse.


(Foto: Getty Images)

London, Enerhodar Der britische Premierminister Boris Johnson will nach Angaben seines Büros nach dem russischen Angriff auf ein ukrainisches Atomkraftwerk und dem zwischenzeitlichen Brand in der Anlage eine Dringlichkeitssitzung des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen beantragen.

Das Büro des Premierministers erklärte, dieser habe am frühen Freitagmorgen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenski gesprochen. Johnson sagte, Großbritannien werde das Thema unverzüglich mit Russland und engen Verbündeten erörtern.

Johnsons Büro teilte mit, der Premier und Selenski stimmten überein, dass Russland die Angriffe sofort einstellen müsse, Rettungsdiensten uneingeschränkten Zugang zu der Atomanlage gewähren müsse und dass eine Feuerpause unerlässlich sei.

„Der Premierminister sagte, die rücksichtslosen Aktionen von (dem russischen Präsidenten Wladimir) Putin könnten nun direkt die Sicherheit von ganz Europa gefährden“, hieß es in einer Mitteilung. „Er sagte (das Vereinigte Königreich) würde alles tun, was es kann, um sicherzustellen, dass sich die Situation nicht weiter verschlechtert.“

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Auch der kanadische Premierminister Justin Trudeau erklärte, er habe mit dem ukrainischen Präsidenten über den Beschuss des Atomkraftwerks gesprochen. „Diese inakzeptablen Angriffe Russlands müssen sofort eingestellt werden“, schrieb Trudeau bei Twitter.

US-Präsident Joe Biden forderte Russland nach einem Telefonat mit Selenski auf, seine militärischen Aktivitäten in dem Gebiet um das AKW einzustellen. Die russische Armee müsse Feuerwehrleuten und Rettungskräften den Zugang zu dem Gelände ermöglichen, so Biden.

Joe Biden

Auch US-Präsident Joe Biden forderte Russland nach einem Telefonat mit Selenski auf, seine militärischen Aktivitäten in dem Gebiet um das AKW einzustellen.


(Foto: AP)

Der Brand in dem Gebäude des ukrainischen Atomkraftwerks Saporischschja ist nach Behördenangaben gelöscht worden. Es habe dabei keine Toten oder Verletzten gegeben, teilte das ukrainische Innenministerium am Freitagmorgen auf Twitter mit. Gebrannt habe ein Trainingskomplex.

Das Feuer war nach dem mutmaßlichen Vormarsch russischer Truppen auf das größte Atomkraftwerk Europas ausgebrochen. Der ukrainische Präsident Selenski sprach von einem gezielten Beschuss von Reaktorblöcken durch russische Panzer. Der ukrainische Zivilschutz teilte mit, bei den Löscharbeiten seien 44 Rettungskräfte im Einsatz gewesen. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig prüfen.

Mehr: Lesen Sie hier die aktuellen Entwicklungen im Ukrainekrieg im Liveblog



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