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Robert Habeck will Gaskraftwerke im Notfall abschalten



Heizkraftwerk Lausward in Düsseldorf

15 Prozent des in Deutschland verbrauchten Stroms werden in Gaskraftwerken produziert. Viele der Kraftwerke stellen auch Wärme bereit.


(Foto: motion press)

Berlin Das Bundeswirtschaftsministerium will mit einer Abschaltung von Gaskraftwerken auf Engpässe in der Gasversorgung reagieren. Die Foundation dafür wird mit einem Gesetz gelegt, das das Ministerium von Minister Robert Habeck (Grüne) am Dienstag in die Ressortabstimmung gegeben hat.

Das Gesetz umfasst verschiedene Regelungen für den Fall einer „drohenden Gasmangellage“. Dazu zählt eine Verordnungsermächtigung, mit der der Einsatz von Gaskraftwerken für die Dauer von maximal sechs Monaten mit einem sogenannten Malus belegt werden kann.

Dieser Malus führe dazu, „dass Gaskraftwerke im Regelfall nicht mehr wirtschaftlich sind und deshalb nicht mehr betrieben werden“, hieß es in Regierungskreisen.

15 Prozent des Stroms werden in Gaskraftwerken erzeugt

Mit der Beschränkung des Einsatzes von Gaskraftwerken sollen die Gasvorräte geschont werden. Dahinter steht die Befürchtung, dass Russland die Belieferung mit Erdgas einschränkt oder ganz einstellt. Deutschland ist stark von russischen Erdgaslieferungen abhängig.

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