Lifestyle

Rot und im Idealfall süß


„Die Scheinfrucht der Erdbeerstaude, eines Rosengewächses (…). Von einzigartigem Duft, intestine verträglich (außer bei Allergie dagegen), appetitanregend, blutbildend (…)“: Ein lexikalischer Eintrag, auch wenn er aus einem Kompendium des Kulinarischen stammt, kann kaum widerspiegeln, warum Erdbeeren, die in diesem Jahr so früh auf den Markt gekommen sind wie selten, so beliebt sind. Wohl weil sie süß sind. Saftig, aber nicht so sehr, dass sie trieften. Biss haben, dennoch zart sind. Weil auch die großen noch so klein sind, dass man sie auf einmal in den Mund stecken kann. Erdbeeren vertragen sich mit Schokolade, mit Milchprodukten wie Joghurt und mit Rhabarber, dessen dominanter Säure sie ein feiner Widerpart sind. Wenn zu Rhabarber und Erdbeeren noch Vanilleeis dazukommt, ist es ein perfektes Dessert.

Auch der Spargel ist intestine


Jacqueline Vogt

Ressortleiterin der Rhein-Principal-Redaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

In Deutschland werden Erdbeeren vor allem in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg angebaut. Von den knapp 15.000 Hektar Anbaufläche liegen intestine 1200 in Hessen, und etwa 200 davon sind, was die Landwirte geschützt nennen: Die Pflanzen wachsen im Folientunnel, was nach Angaben des Landesbetriebs Landwirtschaft den Anbau im Freien zunehmend verdrängt. Die Hochsaison der Beeren vom Feld beginnt jetzt, Mitte Mai, die Ernte der Früchte aus den Tunneln hat dieses Jahr mancherorts schon Ende April begonnen. In guten Jahren bringt eine Erdbeerpflanze einen Ertrag von etwa 700 Gramm an Früchten, der langjährige Durchschnittswert liegt bei 600 Gramm.



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