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ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Tag und Quartal sehr schwach – Mrz positiv | Nachricht


NEW YORK (dpa-AFX) – Die US-Brsen haben am Donnerstag ihre Vortagesverluste krftig ausgeweitet und minimal ber ihrem Tagestief geschlossen. Der Dow Jones Industrial (Dow Jones 30 Industrial) sackte wieder deutlich unter 35 000 Punkte. Druck kam vor allem in der letzten Handelsstunde auf. Seit Jahresbeginn verzeichneten die wichtigsten Indizes bisher allesamt ein deutliches Minus. Die Monatsbilanz blieb dennoch positiv.

Der Dow ging am letzten Tag im Mrz mit einem Abschlag von 1,56 Prozent auf 34 678,35 Punkte aus dem Handel. Der S&P 500 fiel um 1,57 Prozent auf 4530,41 Punkte. Der NASDAQ 100 gab um 1,55 Prozent auf 14 838,49 Punkte nach.

Der fortdauernde Krieg Russlands gegen die Ukraine belastet auch am Donnerstag die Anlegerstimmung. Immer noch ist eine Deeskalation nicht in Sicht. Vielmehr hie es aus dem Pentagon, dass die ukrainische Hauptstadt Kiew weiter stark durch russische Luftangriffe gefhrdet sei. Russlands Gerede von Deeskalation sei “schne Rhetorik”, so ein hochrangiger Pentagon-Vertreter. US-Prsident Joe Biden sagte, es gebe keine eindeutigen Beweise, dass Putin seine Truppen wie angekndigt aus der Umgebung von Kiew abziehe.

Anleger wogen zudem die Auswirkungen einer Entscheidung der US-Regierung ab. Diese gibt wegen der infolge des Ukraine-Kriegs hohen Spritpreise strategische lreserven frei.

Nach den ersten drei Monaten des neuen Jahres liegt der Wall-Avenue-Index Dow 4,6 Prozent im Minus. Nachdem er direkt zum Jahresbeginn auf einen Rekordstand von etwas ber 36 950 Punkten geklettert battle, bewegte zunehmend das Thema Inflation und die geldpolitischen Straffungsmanahmen. Vor fnf Wochen begann Russland dann den Krieg gegen die Ukraine, was den bekanntesten Wall-Avenue-Index auf rund 32 270 Punkte drckte und damit auf den tiefsten Stand seit einem Jahr. In der jngsten Erholung machte der Dow dann aber immerhin zwei Drittel des Rckschlags wieder wett. Im Mrz stand somit ein Plus von 2,3 Prozent zu Buche.

Deutlich schlechter entwickelte sich im abgelaufenen Quartal der Technologie-Index NASDAQ 100, denn er bte 9,1 Prozent ein. Die von der US-Notenbank Fed eingeleitete Zinswende bewog viele Anleger, sich von ihren Tech-Lieblingen zu trennen. Aber auch der Nasdaq-Auswahlindex hat seit seinem Mrz-Tief ber die Hlfte der Wegstrecke bis zum Rekord bei etwas ber 16 760 Punkten aus dem Monat November wieder geschafft. Sein Monatsplus beluft sich auf immerhin 4,2 Prozent.

Unter den Einzelwerten stachen am Donnerstag im Dow die Papiere von Walgreens Boots Alliance hervor, die als Schlusslicht 5,7 Prozent einbten. Die Drogerie- und Apothekenkette profitierte im zweiten Geschftsquartal vom Vertrieb von Corona-Impfungen und -Exams und schnitt besser als erwartet ab. Allerdings reagierten die Anleger enttuscht auf die beibehaltene Jahresprognose zu dem um Sondereffekte bereinigten Ergebnis je Aktie, das im niedrigen einstelligen Bereich steigen soll.

An der Nasdaq zogen unter anderem AMD (AMD (Superior Micro Gadgets) ) und Baidu (Baiducom) Interesse auf sich. Die britische Investmentbank Barclays strich ihre Empfehlung fr die Papiere des Prozessorherstellers AMD und senkte das Kursziel auf 115 US-Greenback. Superior Micro Gadgets werde zwar seinem Konkurrenten Intel in den kommenden Jahren wohl weitere Marktanteile abluchsen, das Wachstum drfte aber unter der Scenario in vielen Endmrkten leiden, schrieb Analyst Blayne Curtis. Fr AMD ging es daraufhin um 8,3 Prozent abwrts.

Baidu, die bereits tags zuvor um 2,6 Prozent gesunken waren, gaben um weitere 8,0 Prozent nach. Die US-Brsenaufsichtsbehrde SEC hatte am Mittwoch den chinesischen Suchmaschinen-Betreiber auf die Liste jener Unternehmen gesetzt, denen ein Brsenausschluss droht.

Der Euro kostete zum Brsenschluss 1,1067 Greenback. Die Europische Zentralbank setzte den Referenzkurs im Frankfurter Handel auf 1,1101 (Mittwoch: 1,1126) Greenback fest. Der Greenback kostete damit 0,9008 (0,8988) Euro.

Am US-Rentenmarkt gaben die Staatsanleihen einen Groteil der Gewinne im spten Handel ab. Der Terminkontrakt fr zehnjhrige Treasuries (T-Word-Future) stieg zuletzt um 0,03 Prozent auf 122,66 Punkte. Die Rendite fr zehnjhrige Staatspapiere betrug 2,338 Prozent./ck/he

— Von Claudia Mller, dpa-AFX —



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