Business

Teslas Cybertruck kommt mit zwei Jahren Verspätung und Vierradlenkung


Die Ladefläche des Cybertruck soll besonders vielseitig nutzbar und auf ein Gewicht von fast 1,6 Tonnen ausgelegt sein.

Die Ladefläche des Cybertruck soll besonders vielseitig nutzbar und auf ein Gewicht von quick 1,6 Tonnen ausgelegt sein.
Tesla

Kaum eine andere Auto-Präsentation hat in den vergangenen Jahren so für Furore gesorgt, wie die des Tesla Cybertrucks. Obwohl das Modell vorerst nur in Nordamerika angeboten wird, liegen bereits über 1,25 Millionen Vorbestellungen vor.

Eigentlich hätte die Produktion des ersten Nutzfahrzeugs von Tesla bereits Ende 2021 beginnen sollen. Allerdings konnte Tesla den ursprünglichen Zeitplan nicht einhalten, und musste den Begin kürzlich auf Anfang 2023 verschieben.

Jetzt wurde ein Video veröffentlicht, das in der Gigafactory in Dallas aufgenommen wurde und die neue Vierradlenkung in Motion zeigt. Zudem sind einige optische Detailänderungen an dem seriennahen Prototypen zu erkennen.

Als Elon Musk im November 2019 Teslas neuesten Streich enthüllte, stand das Web Kopf. Ein derartiges Fahrzeug, geschweige denn einen Decide-up, hatte die Welt noch nicht gesehen. Der kompromisslos kantige Cybertruck sollte optisch bewusst provozieren und erinnerte mit seiner dreieckigen Dachlinie und den durchgehenden Leuchtbändern vorne und hinten an Marsfahrzeuge aus den Science Fiction Filmen der Siebziger- und Achtzigerjahre.

Musk selbst nannte die erste Technology des Lotus Esprit als Inspirationsquelle für sein Designteam. Der Milliardär besitzt das wohl berühmteste Exemplar des britischen Sportwagens, mit dem James Bond in dem Streifen „Der Spion, der mich liebte“ 1977 auf Tauchgang ging. Einige On-line-Kommentatoren sahen auch zu den Idea Automobiles Citroën Karin und Aston Martin Bulldog Parallelen, die beide rund drei Jahre später enthüllt wurden.

Von Anfang an gab es Zweifel

Schon kurz nach dessen Enthüllung kamen Unkenrufe auf, dass es sich bei dem vorgestellten Fahrzeug um eine nicht fahrbare Attrappe und beim gesamten Cybertruck-Projekt um einen reinen Advertising-Gag à la Elon Musk handele. Der Tesla-Chef schlug zurück, in dem er das futuristische Gefährt öffentlichkeitswirksam im Stadtverkehr von Los Angeles bewegte.

Im April 2021 wurde er erneut hinter dem Steuer eines Cybertruck gesichtet. Er rollte mit einem Prototypen des Decide-up auf die Baustelle der Gigafactory im texanischen Dallas. Ursprünglich hatte Musk den Marktstart des Modells für Ende 2021 angekündigt, mittlerweile wurde dieser jedoch auf Anfang 2023 verschoben.

Beim Cybertruck lenken alle vier Räder mit

Der Elektroauto-Pionier scheint es trotz der quick zweijährigen Verzögerung aber weiterhin ernst zu meinen. In den vergangenen Monaten wurden mehrfach Cybertruck-Prototypen gesichtet, die einige Änderungen gegenüber dem Idea Automotive aufwiesen. Die aktuellste Model hat beispielsweise überhaupt keine Türgriffe mehr. Dafür ist ein einarmiger Scheibenwischer dazugekommen, während konventionell anmutende Rückspiegel die von der Studie bekannten Kameras ersetzen. Möglicherweise wird Teslas Design-Workforce rund um Franz von Holzhausen bis zum Produktionsstart noch einige weitere dezente Änderungen durchführen.

Tesla setzt beim Cybertruck auf die Vierradlenkung, die bei E-Autos aktuell cutting-edge ist. Sowohl beim Mercedes EQS, als auch beim Hummer EV und dem Rivian R1T lenken die Hinterräder ebenfalls mit. In dem Tesla-Discussion board „Cybertruck House owners Membership“ wurde ein Video veröffentlicht, das in der Gigafactory in Dallas aufgenommen wurde, und bei dem ein Cybertruck-Prototyp das Characteristic vorführt.

Der Decide-up soll die extravagantere Various zu den konventionelleren Konkurrenten Ford F-150 Lightning, sowie Rivian R1T werden. Und bei ihm handelt es sich ganz offensichtlich um eines der zahlreichen Herzensprojekte von Elon Musk.

Im vergangenen Juli schwärmte er auf Twitter in den höchsten Tönen von dem vierrädrigen Keil: „Um ehrlich zu sein, gibt es immer die Möglichkeit, dass der Cybertruck floppt, weil er so anders ist. Interessiert mich nicht. Ich liebe ihn so sehr, auch wenn es andere nicht tun. Andere Vehicles sehen aus wie Kopien der immergleichen Sache, der Cybertruck sieht aber aus, wie wenn er von Aliens aus der Zukunft geschaffen wurde.“

Seine Anhängelast und Reichweite beeindrucken

Der futuristische und vielseitig nutzbare „Pritschenwagen“ ist zwar optisch alles andere als „Mainstream“, das Kundeninteresse fällt, typisch Tesla, trotzdem riesig aus. Bis zum jetzigen Zeitpunkt sind bereits mehr als 1,25 Millionen Vorbestellungen eingegangen. Und das, obwohl der 5,86 Meter lange und 1,90 Meter hohe Koloss voraussichtlich nur in Nordamerika angeboten wird. Der anzuzahlende Betrag mit 100 Greenback fällt vergleichsweise gering aus. Letztere bekommt man bei der Stornierung der Reservierung zurückerstattet.

Angesichts der Eckdaten des Fahrzeugs, scheint die Begeisterung der Tesla-Fangemeinde gerechtfertigt: Der Cybertruck sticht nämlich nicht nur mit seiner keilförmigen Edelstahl-Karosserie aus der Masse heraus, sondern trumpft auch bei den im Decide-up-Phase entscheidenden Disziplinen auf.

Der kalifornische Autobauer hat für sein erstes Nutzfahrzeug eine Anhängelast von mindestens 3,4 Tonnen angekündigt. Die dreimotorige und allradgetriebene Topversion darf sogar 6,3 Tonnen an den Haken nehmen, beschleunigt aber bei Bedarf in knapp drei Sekunden von Null auf Hundert. Der Cybertruck soll additionally nicht nur praktisch veranlagt sein, sondern in seinem Phase auch bei den Fahrleistungen neue Maßstäbe setzen. Dazu kommen dank neuartiger Batteriezellen voll langstreckentaugliche Radien, die je nach Model zwischen 400 und 800 Kilometern groß sein sollen.

In Europa würde der Cybertruck aufgrund seiner massiven Front aus Stahl wohl in Sachen Fußgängerschutz versagen.

In Europa würde der Cybertruck aufgrund seiner massiven Entrance aus Stahl wohl in Sachen Fußgängerschutz versagen.
Tesla

Die kommunizierten Preise dürfte nicht haltbar sein

Für die gebotenen Superlative, ist die ursprünglich kommunizierte Preisgestaltung vergleichsweise honest. Die Basisversion sollte schon bei 39.900 Greenback (umgerechnet 34.267 Euro) starten, während selbst das vor Kraft strotzende und reichweitenstarke Topmodell „nur“ 69.900 Greenback (rund 60.000 Euro) kosten sollte. Allerdings scheint es, dass Tesla sich hier verkalkuliert hat. Denn im Herbst 2021, quick zwei Jahre nach der Präsentation des „seriennahen“ Prototypen, hatte der Autobauer die Preise wieder von seiner Web site entfernt. Manch ein Skeptiker interpretierte diesen Schritt in On-line-Foren als das vorzeitige Aus für den sehnlichst erwarteten Decide-ups.

Das Cockpit des sechssitzigen Pick-up ist bei der Studie markentypisch schlicht gehalten.

Das Cockpit des sechssitzigen Decide-up ist bei der Studie markentypisch schlicht gehalten.
Tesla

Das Design wurde bereits dezent entschärft

Dafür struggle weiterhin die Ansicht verbreitet, dass die Ganzstahl-Karosserie niemals den strengen Sicherheitsvorschriften genügen würde. Vor allem die scharfe Kante an der wuchtigen Entrance könnte dem Fußgängerschutz im Weg stehen. Ferdinand Dudenhöffer, der Direktor des Duisburger CAR-Instituts, glaubt nicht, dass das Projekt aufgrund der eigenwilligen Linienführung scheitern wird. „Ich bin mir sicher, dass der Musk alle Crash-Vorschriften schaffen würde. Ich glaube der Cybertruck wird ein ernstzunehmender Gegner für das wichtigste Auto der USA, der F-Sequence von Ford“, meint er.

Lest auch

Verzögerungen sind bei Tesla keine Seltenheit

Dass der ursprünglich kommunizierte Produktionsstart nochmals verschoben wurde, ist für den Auto-Experten Dudenhöffer angesichts der Umtriebigkeit des Tesla-Cooks keine Überraschung. „Elon Musk macht mal wieder tausend Sachen gleichzeitig. Tesla ist grade nach Texas umgezogen, er fliegt mit SpaceX zum Mars und er versucht das neue Werk in Grünheide zum Laufen zu bringen, während er seinen eigenen Stromtarif auf den Markt bringt.

Bei Tesla ist es nicht ungewöhnlich, dass plötzlich eine Pause eintritt. Das heißt aber nicht, dass der Cybertruck nicht kommt“, sagt Dudenhöffer im Gespräch mit Enterprise Insider. Ähnlich lief es bei der Einführung des Mannequin 3 ab, dessen Produktionsvolumen nur deutlich langsamer gesteigert werden konnte, als ursprünglich geplant.



Supply hyperlink

Leave a Reply

Your email address will not be published.