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VW will Trinity in 10 Stunden bauen – Betriebsrat erklärt wie


Karosserierohbau bei VW im spanischen Werk Pamplona, wo die Kleinwagen Polo, Taigo und T-Cross entstehen.
Volkswagen

VW-Chef Herbert Diess will Autos in Zukunft deutlich schneller fertigen. Das weckt Besorgnis bei den Mitarbeitenden.

10 Stunden professional Auto – das ist eine Zielvorgabe, die es bei VW künftig beim neuen Vorzeigeprojekt Trinity geben soll. Nordstern bei diesem kühnen Vorgehen ist US-Autobauer Tesla.

Das Stammwerk in Wolfsburg müsse sich „nicht verstecken“, heißt es in einer internen Data des Betriebsrates für die Mitarbeitenden. Enterprise Insider konnte das Schreiben einsehen.

Der Betriebsrat von VW warnt im Wettbewerb mit Tesla vor einer allzu simplen Festlegung auf eine nur zehnstündige Fertigungszeit in seinem geplanten Trinity-Werk am Stammsitz Wolfsburg. In einem heute der VW-Belegschaft zugestellten „Additional“-Blatt der internen Zeitung „Mitbestimmen!“ heißt es: „Die Trinity-Fabrik wird für einen Fahrzeugdurchlauf viel länger brauchen als 10 Stunden“. Die Sonderausgabe liegt Enterprise Insider vor.

VW-Konzernchef Herbert Diess, bekennender Bewunderer des auf E-Autos spezialisierten US-Rivalen, hebt bei Vergleichen mit Tesla neben dessen Software program-Vorsprung gern auch die erheblich niedrigeren Bauzeiten professional Fahrzeug hervor. In einer Rede vor der Belegschaft sagte Diess Anfang November vergangenen Jahres mit Blick auf Tesla: „Unser Hauptkonkurrent lernt schnell dazu. Die Qualität wird besser, die Kundenfeedbacks positiver. Und in Brandenburg will Tesla mit 7.000 Menschen – direkter und indirekter Bereich – eine halbe Million Autos bauen. Und das mit einer beeindruckenden Produktivität: Voraussichtlich 90 Einheiten professional Stunde in einer Linie, 10 Stunden professional Auto.“



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