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Wo und wann ihr das Neun-Euro-Ticket kaufen könnt


Eine Frau mit FFP2-Maske kauft sich in Berlin ein Zugticket am Automaten. Bald soll dort bundesweit auch das Neun-Euro-Ticket erhältlich sein.
image alliance/Christin Klose

Egal ob für den Weg zur Arbeit oder die Reise zum Urlaubsort: Die ganze Bundesrepublik kann ab 1. Juni so günstig wie noch nie Bus und Bahn fahren.

Denn die Bundesregierung will die Bürger mit dem Neun-Euro-Ticket von gestiegenen Energie- und Kraftstoffpreisen entlasten.

Der günstige Fahrschein ist voraussichtlich sogar vor dem 1. Juni erhältlich – wir sagen euch, wo und wann ihr ihn in eurer Nähe bekommt. Der Verkauf hat bereits begonnen.

In dieser Woche wird sich in Bundestag und Bundesrat entscheiden, ob das geplante Neun-Euro-Ticket pünktlich zum 1. Juni kommt. Drei Monate lang wird man dann für jeweils neun Euro Busse und Bahnen im Öffentlichen Nahverkehr nutzen können.

Wo und wann bekommt ihr das Neun-Euro-Ticket?

Am einfachsten haben es Abokunden und -kundinnen, die Monatskarten, Jobtickets oder ähnliches nutzen: Sie erhalten das zu viel gezahlte Geld zurück oder es wird weniger abgebucht. Alle anderen können das Neun-Euro-Ticket über eine bundesweite Useful-Anwendung kaufen. Diese wird Ende Mai über die App-Shops von Android und Apple und über die Web site der Initiative „#BesserWeiter“ bereitgestellt. Bereits ab dem 23. Mai werde das Neun-Euro-Ticket an allen Fahrkartenautomaten der Deutschen Bahn, den DB-Reisezentren sowie sämtlichen On-line-Angeboten des Konzerns wie zum Beispiel dem „DB Navigator“ erhältlich sein, verkündete die Deutsche Bahn am Wochenende. Außerdem haben wir in den größten Verkehrsverbünden Deutschlands nachgefragt, wo ihre Kunden das Ticket kaufen können.

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Großraum Nürnberg (VGN): Das Neun-Euro-Ticket wird über die VGN-App „Fahrplan & Tickets“ und die Nürn­bergMOBIL-App er­hält­lich sein. Im On­line­store des Verkehrsverbund Großraum Nürnberg erhält man das Neun-Euro-Ticket als Ver­sand­ti­cket. Zu­sätz­liche analoge Vertriebskanäle wie der Verkauf am Au­to­maten, in den Kundenzentren und teilweise beim Fahrper­sonal sind in Vorbereitung.

Großraum Stuttgart: Fahrgäste können das Sonderticket ab sofort über die VVS-App kaufen. Auch viele regionale Busunternehmen verkaufen die Monatkarte ab sofort direkt beim Fahrer. Etwas später, aber rechtzeitig vor dem 1. Juni, wird das Ticket innerhalb des Verkehrsverbunds über die Fahrscheinautomaten und Kundenzentren verkauft.

Berlin und Brandenburg: Wer in Berlin oder dem Bundesland Brandenburg fahren möchte, erhält das Billigticket über die BVG-Fahrinfo-App, die BVG-Ticket-App oder die Mobilitäts-App „Jelbi“. Verkaufsstart ist laut Berliner Verkehrsbetriebe schon vor dem 1. Juni. Zum Stichtag wird das Neun-Euro-Ticket dann aber auch in BVG-Kundenzentren, in Reisemärkten und Agenturen sowie an den Automaten erwerbbar sein. Der Verkehrsverbund VBB will am Montag, 23. Mai, mit dem Verkauf beginnen. Die S-Bahn will die Tickets schon am Wochenende in ihren Kundenzentren und an Schaltern verkaufen.

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Hamburg: Der Hamburger Verkehrsverbund empfiehlt, das Ticket über die hvv App, die hvv switch-App und den Onlineshop zu kaufen. Dies ist bereits vor dem 1. Juni möglich, auch in den Servicestellen. In vielen Bussen in Schleswig-Holstein und Niedersachsen wird ebenfalls ein Vorverkauf ab dem 20. Mai möglich sein. Weitere Vertriebskanäle wie beispielsweise Fahrkartenautomaten sowie der Verkauf in allen Bussen folgen ab dem 1. Juni.

Hessen: Im Rhein-Major-Verkehrsverbund wird das Neun-Euro-Ticket über die RMV-App und an Fahrkartenautomaten sowie in vielen RMV-Vertriebsstellen angeboten. Manchmal soll es die Fahrkarte auch beim Buspersonal zu kaufen geben.

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Münchner Großraum: Das Sonderticket ist im MVV erhältlich als Handyticket in der App „MVG-Fahrinfo-München“ – erhältlich ab 1. Juni. Voraussichtlich schon ab Sonntag, 22. Mai, will der Verkehrsverbund den Fahrschein an allen MVG-Automaten mit Touchscreen verkaufen. Einen Tag später startet der Verkauf in den MVG-Kundencentern und bei den MVG-Ticketpartnern.

Ruhrgebiet und Rheinland: Im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr wird das Ticket digital über die „Mobil.nrw-App“ und weitere Apps der Verkehrsverbünde und -​unternehmen erhältlich sein. Außerdem soll ein Kauf vor Ort in Kundenzentren, voraussichtlich an Fahrkartenautomaten und über einen eigens eingerichteten On-line-​Ticketstore möglich sein.

Hannover: Im Großraum-Verkehr Hannover (GVH) wird das Ticket an den Fahrkartenautomaten der Üstra (Hannoversche Verkehrsbetriebe) und der Eisenbahnverkehrsunternehmen, in Service- und Verkaufsstellen, in Kundenzentren, über die GVH-App, sowie sogar beim Fahrpersonal bei Regiobus und der SVG.

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